Die Familie Korengel und ihre 24 Pferde auf der Burgreitanlage
Die Familie Korengel hat mit 24 Pferden auf die Burgreitanlage gezogen. Ein Blick auf ihre spannende Reise und das Leben mit den majestätischen Tieren.
Was hat die Familie Korengel dazu bewogen, auf die Burgreitanlage zu ziehen?
Die Entscheidung der Familie Korengel, mit 24 Pferden auf die Burgreitanlage zu ziehen, war sicher nicht eine jener spontanen Eingebungen, die man beim Morgenkaffee hat. Nach Jahren des Lebens in einer kleineren Reitanlage, wo das Platzangebot begrenzt und der Hufschmied einen tragischen Platzmangel beklagte, war der Umzug ein notwendiger Schritt. Auf der Burgreitanlage gibt es, wie der Name bereits vermuten lässt, ausreichend Platz, um das gesamte Gefolge unterzubringen und das Reitvergnügen auf eine neue Ebene zu heben. Zudem ist der Anblick einer Burg nicht nur malerisch, sondern sorgt auch für eine gewisse historische Gravitas. Man könnte fast sagen, ein wenig Romantik für die Pferdeliebhaber unter uns.
Wie gestaltet sich der Alltag der Korengels mit den Pferden?
Der Alltag der Korengels könnte leicht als eine Mischung aus idyllischem Landleben und hartem Arbeitsalltag beschrieben werden. Morgens, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Burganlage streifen, stehen die Mitglieder der Familie auf, um die Pferde zu füttern und die Weiden abzulaufen. Es gibt kaum Raum für Entschleunigung. Ohne eine genaue Routine und ein strukturiertes Zeitmanagement könnte man schnell in der Hufeisenschmiede verschwinden oder versehentlich ein Pferd über die Weide schicken.
Die Kinder der Familie haben ihre speziellen Aufgaben, die oft mehr im Bereich der Kreativität liegen: Pferde anmalen? Gute Idee, solange man die Tierschutzbestimmungen nicht vergisst. Aber Spaß beiseite, die Korengels widmen viel Zeit der Ausbildung ihrer Tiere und der Pflege der Anlagen. Vom Reiten über die Bodenarbeit ist das Spektrum breit gefächert und alles, was mit den Pferden zu tun hat, wird als eine Art Familien-Quality-Time betrachtet.
Welche Herausforderungen bringt der Umzug mit sich?
Natürlich bleibt der Umzug zur Burgreitanlage nicht ohne Herausforderungen. Neben der logistischen Schwierigkeit, gleich 24 Pferde zu transportieren, gibt es auch allerlei rechtliche Hürden und Genehmigungen, die ein Umzugsreisen mit solch einer Pferdeanzahl mit sich bringt. Man könnte meinen, die Stadtverwaltung hätte mit den Papierkram für weniger aufregende Dinge als Pferde umzugehen, doch die Bürokratie schläft nicht – und sie nimmt kein Heu an.
Die alte Reitanlage war unter den Korengels eher eine Art Hobby, während die Burgreitanlage mehr als ein Lebensstil angestrebt wird. Das bedeutet auch, dass man sich mit dem Thema Vermarktung auseinandersetzen muss. Wie viele Facebook-Seiten über Pferde gibt es eigentlich? Die Konkurrenz schläft nicht. Doch die Familie ist optimistisch und hat sich schon eine kleine Fangemeinde aufgebaut, die nun gespannt auf die kommenden Abenteuer sieht.
Was sind die Pläne der Familie für die Zukunft?
Die Zukunft der Familie Korengel sieht vielversprechend aus. Ein richtiges Familienunternehmen soll hier entstehen – mit Workshops, Kinderreitstunden und vielleicht sogar einem kleinen Hofladen für die Frischmilch von den Kühen, die zufällig auch auf dem Grundstück stehen. Die Idee, einen Ort zu schaffen, an dem nicht nur Pferde sondern auch Menschen zusammenkommen, setzt die Familie direkt in die Tat um.
Ein bisschen Nostalgie schwingt dabei immer mit: Erinnerungen an die Kindheit mit dem Geruch von frischem Heu und dem Klang von Hufen, die über den Boden schnappen. Auch hier könnte man argumentieren, dass die Burgreitanlage für die Korengels nicht nur ein neues Zuhause, sondern eine neue Phase ihres Lebens darstellt.
Welche Rolle spielt die Gemeinschaft der Pferdeliebhaber?
Die Community rund um die Burgreitanlage ist für die Korengels unverzichtbar. Sie wird nicht nur durch andere Pferdeliebhaber definiert, sondern auch durch die Unterstützung lokaler Unternehmen, die sich mit dem Pferdesport auskennen. Es ist eine Art von lokalem Netzwerk, in dem jeder den anderen unterstützt — trotz der oft klischeehaften Bilder von harten, einsamen Reitern, die in der Natur gefangen sind.
Veranstaltungen und gemeinsame Ausritte sind nicht nur eine Möglichkeit zur Entspannung, sondern auch eine Plattform für den Austausch von Ideen und Erfahrungen. Die Korengels sind begeistert von der Möglichkeit, neue Bekanntschaften zu schließen und andere mit ihrer Leidenschaft für die Pferde anzustecken. Wenn das nicht nach einer exemplaryen Art von Gemeinschaft klingt, weiß ich auch nicht.